Publikationen

eID-Ökosystem Modell

Berner Fachhochschule E-Government-Institut, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, 2015

Was bedarf es für eine erfolgreiche Einführung einer nationalen elektronischen Identität? Ein solches Vorhaben benötigt viel mehr als nur eine technische Infrastruktur. Aus diesem Grund hat das E-Government-Institut der BFH im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) ein soziotechnisches Ökosystem Modell für eine nationale elektronische Identität (eID) entwickelt. Mit Hilfe des Modells können u.a. unterschiedliche Ausprägungen einer eID in Szenarien vergleichbar dargestellt werden.

Link: https://www.wirtschaft.bfh.ch/uploads/tx_frppublikationen/eID-OEkosystem_V1_2.pdf

AHV-Nummer als einheitlicher, organisationsübergreifender Personenidentifikator

Berner Fachhochschule E-Government-Institut, Switzerland, 2015

Dieses Gutachten wurde im Auftrag der Schweizerischen Informatikkonferenz (SIK) erstellt. Die Ziele des Gutachtens sind:

  • die Risiken und Kosten einer Nichtverwendung der AHVN13 als einheitlicher, organisationsübergreifender Personenidentifikator anhand von Fallbeispielen zu veranschaulichen;
  • und die Regelungen im Ausland zu ermitteln, welche die gute Verwendung eines nationalen, eindeutigen Personenidentifikators erlauben.

Es wurden Interviews mit IT-, Geschäfts- oder Bereichsverantwortlichen in der öffentlichen schweizerischen Verwaltung und mit Bereichsverantwortlichen der dänischen, niederländischen und spanischen Staatsverwaltung geführt. Zusätzlich stellte sich der Vorsitzende eines unabhängigen Expertenrates in Dänemark für ein Interview zur Verfügung, der sich für den Datenschutz und die Datensicherheit in der digitalen dänischen Gesellschaft einsetzt. Das Gutachten beschreibt in einem ersten Teil die heutige Verwendung der AHVN13 in der Schweiz und insbesondere die mit der Nichtverwendung der AHVN13 einhergehenden Risiken sowie die Regelungen im Ausland. Der zweite Teil enthält einen Systemvergleich, eine Gesamtbetrachtung der Risiken, eine Analyse der Implikationen für den Datenschutz sowie eine ansatzmässige Kostenbetrachtung. Die Ergebnisse bestätigen die Vermutung, dass das Fehlen eines eindeutigen Personenidentifikators zu Risikosituationen führen kann. Besonders erstaunlich ist der Befund, dass mangels Eindeutigkeit bei der Identifikation von Personen in Verwaltungsabläufen u.a. Datenschutzverletzungen die Folge sind. Die Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass die Verwendung eines einheitlichen, organisationsübergreifenden Personenidentifikators mit dem Datenschutz vereinbar und auch in der praktischen Umsetzung nicht problematisch ist. Die Überlegungen zu alternativen Lösungen zeigen, dass die heutige Situation sehr grosse Mehrkosten verursacht. Die Erfahrungen aus dem Ausland bestätigen eine höhere Effektivität und Effizienz mit einem einheitlichen Personenidentifikator. Zudem wurde festgestellt, dass die Schweiz bereits über die nötige Infrastruktur für den Betrieb eines solchen Identifikators verfügt. Es empfiehlt sich, die Identifikationsprobleme, die in zahlreichen Verwaltungsabläufen vorkommen, ganzheitlich zu lösen und nicht jedes einzeln je im betreffenden Fachbereich. Die Einführung der AHVN13 als einheitlicher, organisationsübergreifender Personenidentifikator wird, aufgrund fehlender echter Alternativen dringend empfohlen.

Link: https://www.wirtschaft.bfh.ch/uploads/tx_frppublikationen/AHV-Identifikator-Gutachten-v2-d.pdf

Organisational possibilities for a public administration community cloud

Konrad Walser1, Olivier Brian1

1Bern University of Applied Sciences, Switzerland, 2013

Abstract: Starting with the concept of cloud computing, it is interesting to consider the various characteristics, structures and conceptual bases which community clouds may assume in public administration. This article structures organisational variants with different advantages and disadvantages. The variants are as follows: broker model, open community model, consortial cloud organisation, cloud masterprovider, standard-based cloud, non-community cloud, community cloud based on minimum regulations and shared service cloud. The article substantiates, on the basis of balanced arguments, advantages and disadvantages of the different types for public administration. The article also clarifies which types of community cloud are of special interest for public administration.

Link: Organisational possibilities for public administration community cloud

White Paper Cloud Computing

Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), 2012

Das vorliegende White Paper ist das Resultat eines von der SATW Themenplattform ICT in Wissenschaft und Forschung veranstalteten Workshops im April 2012, der sich der Frage widmete, welche Chancen Cloud Computing für die Schweiz – unter besonderer Berücksichtigung der Schwerpunkte Bildung und öffentlicher Sektor – eröffnen. Ziel der Verfasser ist es, insbesondere die zuständigen politischen und sonstigen Entscheidungsträger anzusprechen und zu informieren, um die rechtzeitige Umsetzung ihrer Empfehlungen zu gewährleisten.

Link: SATW White Paper Cloud Computing

Einsatz von Community Cloud in den Schweizer Behörden

Bachelor-Thesis Berner Fachhochschule, Fachbereich Wirtschaft, 2012

Ziel dieser Arbeit ist zu beschreiben, in welcher Form die Behörden Cloud Computing verwenden können. Die Behörden wollen die Vorteile von Cloud Computing ausnutzen und damit sowohl die Cloud Strategie als auch eGovernment Ziele verfolgen. Das Deploymentmodell Community Cloud soll gemäss dem aktuellen Entwurf Cloud Strategie den Anforderungen der Schweizer Behörden gerecht werden. Diese Ausgangslage ergibt die Frage, welche Ausprägungen eine Community Cloud für die Behörden haben soll. Als Grundlagen für Arbeit dient die Cloud Definition des National Institute of Standards and Technology (NIST) sowie der Entwurf der Cloud-Strategie der Schweizer Behörden.
Als Ergebnisse der Arbeit können folgende Punkte zusammengefasst werden:
Beim Einsatz von Cloud Computing stellen sich zusätzliche Behörden-spezifische Anforderungen. So muss der Staat seine nationale Unabhängigkeit auch in Ausnahmesituationen bewahren können und untersteht anderen gesetzlichen Regulationen als die Wirtschaft. Anstelle einer Geschäftsleitung oder eines CEO entscheidet die Politik über Strategien und Vorhaben der Behörden. Auch die Budgetierung und damit die Finanzierung unterscheiden sich wesentlich von der Privatwirtschaft.
Um eine Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg zu ermöglichen, bedingt es eine Steigerung des IT-Reifegrades von allen betroffenen Behörden. Durch Cloud Computing können auch für kleinere Organisationseinheiten interoperable IT-Anwendungen effizient und effektiv betrieben werden.
Durch den Einsatz von mehreren Behörden-Clouds (Government Cloud) können die Services anhand ihrer unterschiedlichen Anforderungen entsprechend betrieben werden. Das Konzept beinhaltet eine Highest-Secure Cloud für besonders schützenswerte Daten, eine Secure Cloud für die meisten Behördenanwendungen sowie der Einsatz von Public Clouds für Services, welche keine spezifischen Anforderungen aufweisen. Zusätzlich wird es innerhalb der Behörden auch Services und Daten geben, welche nicht in einer Cloud betrieben werden dürfen.
Die Government Cloud (GovCloud) kann teilweise auch für private Organisationen geöffnet werden. Die Eigenschaften Swissness mit den Attributen wie Zuverlässigkeit, politische Stabilität, Exklusivität, Tradition und Qualität wird auch auf dem internationalen Markt nachgefragt.

Link: Einsatz von Community Cloud in den Schweizer Behörden

 Projektmanagement im KMU

Diplomarbeit Dipl. Wirtschaftsinformatiker HF

Einsatz von Projektmanagement Methoden in einem KMU.

Wirtschaftsinformatikschule Schweiz WISS

Bern : 2008