Das Internet verändert sich

Das Internet verändert sich, so wie wir Menschen oder schneller?

Twitter: DAS System in den USA, jeder twitter was er tut und wo er gerade sein Morgenkaffee trinkt. Hingegen die Europäer kommen mit diesen knappen 140 Zeichen wohl nicht aus. Erstaunlich, da SMS (160 Zeichen) sehr beliebt sind und in den Staaten eher selten gebraucht wird. Mir persönlich ist jedoch die enorme Tweet-Flut eine Überforderung, obwohl ich nur einigen IT Magazine und Persönlichkeiten „followe“.

Facebook: Trotz fast monatlichen Updates finde ich die Bedienbarkeit und Übersichtlichkeit mässig. Zudem bin ich nicht sicher wie Wertvoll die Ferienfotos und Kommentare meiner Freunde sind. Um aktuell zu sein und nur die Beiträge zu lesen und eventuell zu kommentieren, welche ich relevant finde, raubt mir sehr viel Zeit.

Die Suche: Google ist und bleibt im Moment Nr.1 jedoch finde ich je länger je weniger über Google. Fast sämtliche Sozial Medias geben unter Google nur sporadisch Treffer. Newsseiten noch fast seltener. Auf die Frage „schneefall schweiz“ kommt von der NZZ ein Artikel aus dem Jahre 2008. Auch Tagesschau Beiträge sind schlecht vertreten. Da hilft nur eine Suche auf den jeweiligen Newsseiten. (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,809520,00.html)

Blog: Eigentlich nur etwas für vielschreiber. Mein ‚Blog‘ ist im Moment hier auf FB.

Offline: Wie informiere ich mich, wenn ich zum Beispiel nach zwei Wochen Ferien wiedermal ans Internet komme? 30 Blogs lesen? 200 E-Mails? 7h Tagesschau nachschauen? 1400 FB Meldungen durchscrollen? 3000 Tweets?

Zitat: „dass die durchschnittliche Lebensdauer von Top-Firmen in den letzten 90 Jahren von 75 auf 15 Jahre gesunken ist und bald nur mehr 7-8 Jahre sein wird, gilt als Problem“ – RR

Person: Nicolas Carr (http://www.nicholasgcarr.com/) hat einige spannende Videos auf seiner Homepage zum Thema „New Technology“. Auch die Bücher sind alles andere als Mainstream.

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